KSBS-Rückmeldung zur Neukonzeption der ICT-Betreuungspersonen
23.09.2026
Die KSBS wurde eingeladen, eine Rückmeldung zur geplanten Neukonzeption für ICT-Betreuungspersonen zu geben. Die damit angedachte Neustrukturierung überzeugt aber nicht. Die Ressourcen werden nicht erhöht, obschon neue Aufgaben im Pflichtenheft hinzukommen, ohne dass andere in bedeutendem Masse wegfallen. Zudem haben gerade die letzten Jahre gezeigt, dass der Support am Standort deutlich aufwändiger wurde. Die Kadenz von Updates hat zugenommen und wird nicht weniger werden. Immer wieder funktionieren danach Soft- und Hardware nicht wie gewünscht. Der Support kann den benötigten Bedarf an Unterstützung jedoch nicht mit dem bestehenden Modell und/oder den bestehenden Ressourcen zeitnah gewährleisten. Es ist zu prüfen, ob das aktuelle Modell (zentraler Support) oder die bestehenden Ressourcen überarbeitet werden müssen.
Die Komplexität des Themas Digitalisierung wird anerkannt. Aber wenn kostengünstige Mittel (Stifte, Hefte, Wandtafel) durch teure und aufwändig zu wartende Geräte (Beamer, Laptops, Software) ersetzt werden, braucht es zusätzliche Mittel. Der geplante Rückbau auf Sek I und fehlende Ausbau insgesamt spiegelt nicht nur eine fehlende Wertschätzung für die Arbeit der jetzigen Betreuungspersonen wider, sondern bildet somit auch die aktuelle und zukünftige Realität nur ungenügend ab. Die Schulen brauchen bei der Digitalisierung genügend, kompetente und zeitnahe Unterstützung. Es ist die Aufgabe der Bildungsverwaltung diese zu gewährleisten. Die zunehmende Digitalisierung an den Volksschulen ist vorgegeben und von der Leitung gewollt. Dieser digitale Ausbau müsste sich auch in wachsenden Ressourcen widerspiegeln.
| Typ | Titel | Bearbeitet |
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| 2026 09 23 KSBS Rückmeldung Neustrukuturierung ICT Betreuungsperson | 23.09.2026 |