Aktuelles
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KSBS-Vorstandssitzung 5/23 (Juni)
KSBS und integrative Schule: Vorstand diskutiert Ergebnisse der Umfragen zum Massnahmenpaket An der letzten Vorstandssitzung des Schuljahres werden die Ergebnisse der KSBS-Umfrage zum Massnahmenpaket zur Verbesserung der integrativen Schule intensiv diskutiert. Zudem wird dem Entwurf des KSBS-Begleitschreibens zugestimmt. Die Umfrage-Ergebnisse samt Begleitschreiben werden erst am Ende der Konsultationsfrist (7. Juli) veröffentlicht. Weitere Informationen zur Vorstandssitzung finden sich im KSBS-Express (siehe unten). -
Gymnasiale Matura-Arbeit: Konsultation zur neuen Bewertungsmodalität
Das ED (Mittelschulen und Berufsbildung) fasst die Konsultationsantworten der Vernehmlassungspartner wie folgt zusammen. «Die pädagogisch vertiefte Auseinandersetzung mit neuen Phänomenen wie «Künstliche Intelligenz» (KI) wird von den Lehrpersonen zwar als notwendig betrachtet, jedoch wird der Zeitpunkt der Änderung der Maturitätsprüfungsverordnung (MPV) vor dem Hintergrund des Projekts «Weiterentwicklung der Gymnasialen Maturität (WEGM)» als unpassend empfunden. Die Höhergewichtung mündlicher Anteile bei der Bewertung von Matura-Arbeiten erscheint im Grundsatz mehrheitsfähig, jedoch bestehen deutliche Vorbehalte gegen (vor)schnelle regulatorische Eingriffe. Ein breiterer Einbezug von Lehrpersonen mit Erfahrung in der Betreuung von produktorientierten und gestalterischen Matura-Arbeiten zur Ausarbeitung einer differenzierteren Vorlage wird gewünscht. Unbestritten ist jedoch, dass ein Fachgespräch Teil der mündlichen Präsentation sein soll». Aufgrund der Rückmeldungen hat das ED die folgenden Entscheidungen gefällt: «Die Einführung von neuen Bewertungsmodalitäten wird um ein Jahr vertagt, das heisst für die Matura-Arbeiten, die im Jahr 2023/24 beginnen, gelten die bisherigen Vorgaben. Das Jahr soll dazu genutzt werden, um in der AG «Maturaarbeit», in der alle Schulen und Fächer vertreten sind, vertieft Überlegungen zur Ausgestaltung des Fachgesprächs und der Prozessbegleitung anzustellen und diese als Pilot an den Schulen zu testen. Einbezogen werden auch die Erkenntnisse der AG «Künstliche Intelligenz (KI)», die ihre Arbeit ebenfalls im Schuljahr 2023/24 aufnimmt. Die Fachmaturitätsschule wird bereits im 2023/24 die Bewertung 50:50 (schriftlich/mündlich) erproben und dient damit den Gymnasien als Erfahrungsschule, gerade was die Bedenken zur Bewertung gestalterischer Produkte anbelangt». -
Konsultation betreffend Massnahmen für die Verbesserung der integrativen Volksschule Basel-Stadt
Das Prinzip der integrativen Schule ist in Basel-Stadt seit 2011 ein gesetzlicher Auftrag. Basel-Stadt hat die integrative Schule als einer der ersten Kantone sehr konsequent umgesetzt. Das System stösst heute an Grenzen und bedarf einer Weiterentwicklung. Insbesondere eine zunehmende Anzahl von Schülerinnen und Schülern mit einer massiven Verhaltensauffälligkeit erschweren den Unterricht stark. Die Belastung von Schülerinnen und Schülern einerseits und Lehr- und Fachpersonen sowie Schulleitungen andererseits ist damit an eine Grenze gestossen. Das umfassende Massnahmenpaket nimmt einen Grossteil der Forderungen der politischen Vorstösse (Förderklassen-Initiative) auf und geht teilweise darüber hinaus. Dabei soll weiterhin der Grundsatz «Integration vor Separation» gelten. Damit Integration im Grossen gelingen kann, ist in Einzelfällen vorübergehend Separation nötig. Die detaillierten Massnahmen sind dem untenstehenden Bericht zu entnehmen. -
Konsultationsantwort der Gymnasien zu Veränderungsvorschlägen bei der Maturprüfungsverordnung
An den Basler Gymnasien hat eine Konsultation zu Veränderungsvorschlägen bei der Maturprüfungsverordnung stattgefunden. Es geht insbesondere um die Auswirkungen von KI-Programmen wie ChatGTP auf die Bewertung von selbstständigen Arbeiten wie der Maturaarbeit. KORRIGENDUM: In der Konsultationsantwort hat sich ein Fehler eingeschlichen. Nicht vier, sondern drei der fünf Gymnasialstandorte haben sich für die vorgeschlagene Höhergewichtung des Mündlichen bei der Bewertung der Matura-Arbeit ausgesprochen. -
Konsultationsantwort zu den Veränderungen in der Stundentafel der Sek 1
Die KSBS begrüsst die Einführung eines Faches Medien und Informatik und unterstützt die grundsätzliche Idee, die Stundentafel spezifisch anzupassen. Gleichzeitig lehnt sie die geplanten Reduktionen in WAH, Technischem und Textilem Gestalten sowie in Französisch/IV ab, da keine plausiblen Gründe dargelegt wurden und die KSBS diesen Abbau im Bildungssystem ablehnt. Die Einführung des Faches Medien und Informatik, soll nicht als Einfallstor genutzt werden, um beliebig an der Stundentafel der Sek 1 herumzuschrauben. Die KSBS verlangt eine sorgfältige Überarbeitung der Veränderungen in der Stundentafel der Sek 1 unter Einbezug des professionsspezifischen Wissens der Lehr- und Fachpersonen. Die ausführlich Antwort ist untenstehend angehängt. -
Konsultationsantwort zu Änderungen in den Tagesstrukturen betreffend Ferienangebote sowie Zusammensetzung und Tätigkeit der Schulräte
Die eigenständigere, prominentere und umfassendere Darstellung im Schulgesetz (bzw. im angestrebten Volksschulgesetz) wird sehr geschätzt und die grosse Bedeutung der Tagesstrukturen und Ferienangebote angemessener abgebildet. Inhaltlich ist von zentraler Bedeutung, dass neben den Gemeinsamkeiten der Bereiche Betreuung und Unterricht im Gesamtgebilde Schule insbesondere auch die spezifischen Besonderheiten der Tagesstrukturen und Ferienangebote berücksichtigt und vom Bereich Unterricht unterschieden werden. Beispiele für diese Besonderheiten sind die unterschiedlichen räumlichen Rahmenbedingungen (z.B. hoher Raumbedarf für Bewegungsbedürfnisse und Ruhezonen, Entschleunigung) und die Unklarheiten in der Zusammenarbeit und hierarchischen Unterordnung von Schul- und Tagesstrukturleitungen (Entscheidungskompetenzen etc.). Die Erweiterung der Schulräte um eine ständige Vertretung der Tagesstrukturen wird begrüsst. Es wird angeregt zu prüfen, ob zwei ständige Vertretungen für die Tagesstrukturen angemessen sind: eine Vertretung durch die Tagesstrukturleitung plus eine Vertretung durch die Mitarbeitenden mit pädagogischem Auftrag; diese zweite Vertretung würde durch die Mitarbeitenden selbst gewählt («bestimmt»). -
GeKo 2023 - Rückblick
GeKo 2023: Endlich zurück in der St. Jakobshalle! KSBS-Präsident Simon Rohner fordert den Departementsvorsteher Conradin Cramer auf, das professionsspezifische Wissen der KSBS-Mitglieder stärker und früher in die Prozesse der Unterrichts- und Schulentwicklung einzubinden. Der Departementsvorsteher skizziert das geplante Massnahmenpaket für die Weiterentwicklung der integrativen Schule. Demnächst wird die KSBS eine breite Konsultation zum Massnahmenpakte durchführen. Im Weiterbildungsteil weist Prof. Joachim Bauer in seinem Referat auf die Wichtigkeit der Beziehungsebene als entscheidende Gelingensbedingung für Schule und Unterricht hin. Zentral ist dabei der Begriff der «Resonanz». Lehrpersonen von allen Stufen aus dem Fachbereich Gestalten / Kunst legen dar, warum sie die vorgeschlagene Reduktion der gestalterischen Fächer in der Stundentafel der Sekundarschule I nicht hinnehmen wollen. Der abwechslungsreiche Morgen wird abgerundet durch Darbietungen der Tanz-Formation «Beatkillaz» und der Gesangs- und Schauspielgruppe «Urstimmen». -
KSBS-Jahresbericht 2022
Über die Kantonale Schulkonferenz Basel-Stadt (KSBS) nehmen die Lehr-, Fach- und Leitungspersonen sowie alle in pädagogischer Funktion an baselstädtischen Schulen tätigen Personen ihr gesetzlich verankertes Anhörungs- und Mitspracherecht wahr. Der vorliegende Jahresbericht vermittelt eine Übersicht über die wichtigsten KSBS-Aktivitäten. Es wird keine Vollständigkeit angestrebt. Der Jahresbericht wird jeweils vom gesamten Leitenden Ausschuss gemeinsam verfasst und durch den Vorstand der KSBS an der GeKo zur Annahme empfohlen. -
Anmeldung zur 94. Gesamtkonferenz der KSBS für Gäste & Medien
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Konsultation zur Änderung diverser gesetzlicher Grundlagen der Tagesstrukturen
Aufgrund diverser politischer Vorstösse sollen folgende gesetzliche Grundlagen der Tagesstrukturen angepasst werden.