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GeKo 2022

Die gesamte digitale GeKo 2022 in 2 Minuten!

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Die Rede des KSBS-Präsidenten Simon Rohner

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Simon Rohner stellt unter anderem drei Forderungen an das ED:

1) Entschleunigung planen - nicht nur davon reden, sondern es auch tun: Welche Projekte und Aufgaben können zurückgestellt und/oder in ihrer Priorität zurückgestuft werden?

2) Partizipative Mitwirkung als Ressource nutzen: Die partizipative Mitwirkung der Lehr-, Fach- und Leitungspersonen ist bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten, Konzepten und Massnahmen im ED hoch zu gewichten und zu verstärken.

3) Weiterbildungsprogramme beheben keine Systemschwächen: Weiterbildungen bedarfsgerecht einsetzen und Systemschwächen strukturell angehen. Ohne das eine mit dem anderen zu verwechseln!

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Die Rede von Regierungsrat und Departementsvorsteher Conradin Cramer

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Der Departementsvorsteher Conradin Cramer spricht unter anderem über die Notwendigkeit, die integrative Schule in Basel-Stadt weiterzuentwickeln - und zwar zusammen mit den Lehr-, Fach- und Leitungspersonen.

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Drei Fragen - drei Antworten: Simon Rohner und Conradin Cramer im Gespräch

Je zwei Fragen haben sich Simon Rohner und Conradin Cramer im Vorfeld zukommen lassen. Die dritte Frage war jeweils eine Überraschung.

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GeKo-Protokoll 2021

Das Protokoll der letzten Gesamtkonferenz 2021 wurde von Jean-Michel Héritier (Mitglied des Leitenden Ausschusses) verfasst und konnte im Vorfeld auf der Homepage der KSBS eingesehen werden. Der Vorstand der KSBS hat das Protokoll der GeKo 2021 an der Sitzung vom 19.10.2021 überprüft und der GeKo zur Annahme empfohlen.

Protokoll GeKo 2021
Typ Titel Bearbeitet
Datei PDF document GeKo_Protokoll 2021 04.04.2022
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Antrag "Schulraum: Planung, Pädagogik, Partizipation"

Der Antrag "Schulraum" wurde sehr deutlich angenommen: 2574 Ja, 27 Nein, 187 Enthaltungen. Er wurde dem Erziehungsdirektor Conradin Cramer vor dem Beginn der Osterferien überreicht.

Begründung und Wortlaut des Antrags

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Guter Schulraum entspricht den vielfältigen Bedürfnissen eines modernen Unterrichts, einer kindgerechten Tagesbetreuung, einer zeitgemässen Schule. Räumliche Bedingungen sollen gute Schule nicht einschränken oder behindern. Guter Schulraum ist eine der Grundbedingungen für eine gelingende und sich entwickelnde Schule, die hohen Qualitätsansprüchen genügen will.

Die Schulraumplanung in Basel-Stadt und in den Landgemeinden Riehen und Bettingen steht aufgrund der stark steigenden Zahl an Schülerinnen und Schülern sowie der Knappheit an Raumressourcen im kleinen Stadtkanton unter Druck. Alle demographischen Prognosen weisen darauf hin, dass dieser Druck auch in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.

Neue Entwicklungen wie beispielsweise der massive Ausbau der Tagesstrukturen oder die Weiterentwicklung der integrativen Schule schaffen neue räumliche Bedürfnisse in quantitativer wie qualitativer Hinsicht. Die zurzeit geplanten Neu- und Umbauten, Ein- und Zumietungen reichen bei weitem nicht aus und erhöhen den Druck auf den vorhandenen Schulraum weiter. Der Kanton verhält sich aus Sicht der KSBS zu zurückhaltend und zu wenig proaktiv.

Insbesondere findet die Stimme der Nutzerinnen und Nutzer viel zu wenig Gehör. Eine kontinuierliche pädagogische Begleitung fehlt in den Prozessen und Konzepten der behördlichen Schulraumplanung und -nutzung.

Deshalb hat der Leitende Ausschuss in Zusammenarbeit mit dem KSBS-Vorstand den nachstehenden Antrag zuhanden des Erziehungsdepartements Basel-Stadt entwickelt. In seiner vorliegenden Form nimmt der Antrag eine Vielzahl von Anliegen auf, die über die letzten Jahre von Lehr- und Fachpersonen sowie von Schulleitungen aus den Standorten an die KSBS herangetragen wurden.

Unsere Ziele sind:

  • Vorhandenes Wissen so poolen und zusammenführen, dass unter Einbezug der Nutzerinnen und Nutzer schnelle und spürbare Verbesserungen an Schulraum-«Hotspots» möglich sind.
  • Zielführende Zusammenarbeit aller «Stakeholder» im Rahmen transparenter und gemeinsam erarbeiteter Planungsprozesse und Entscheidungsstrukturen.

Wir sind überzeugt, dass die Umsetzung der vorliegenden Forderungen dazu führen wird, dass die Basler Schulen auch in räumlicher Hinsicht pädagogisch und qualitativ gestärkt in die Zukunft blicken können.

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Der Antrag im Wortlaut:

Die KSBS fordert das Erziehungsdepartement auf, ...

a)    ... innert kurzer Frist eine Zusammenstellung zur Schulraumsituation an allen einzelnen Standorten zu erstellen, um dann «Hotspots» eruieren und sofortige Entlastungsmassnahmen für Standorte mit akuten und problematischen Schulraumsituationen (1) ableiten zu können. In jeder Prozessphase (z.B. Zusammenstellung, Priorisierung Hotspots, Entwicklung Entlastungsmassnahmen) ist der Einbezug der Standort-Schulkonferenzen, also der Lehr- und Fachpersonen sowie der Schulleitungen vor Ort, sichergestellt. Die Ergebnisse werden der KSBS und den Standorten zur Verfügung gestellt.

b)    ... eine jährlich zu aktualisierende Übersicht über geplanten oder benötigten Schulraum (z.B. Neu-, Umbauten, Umnutzungen, Einmietungen) für die kommenden zehn Jahre zu erstellen sowie einen Planungsprozess zu definieren, welcher insbesondere die interdepartementale Zusammenarbeit der involvierten Amtsstellen nach aussen transparent festlegt sowie die partizipative Einbindung der Lehr-, Fach- und Leitungspersonen zu bestimmten festzulegenden Zeitpunkten (Meilensteine) (2) garantiert. Durch die partizipative Einbindung der Lehr-, Fach- und Leitungspersonen wird eine kontinuierliche pädagogische und schulorganisatorische Beratung (3) durch die Nutzenden (4) sichergestellt.

Wichtig: Beide Schritte – a) und b) – erfolgen parallel zueinander. Dabei werden die Schulkonferenzen der jeweiligen Standorte bzw. entsprechend mandatierte KSBS-Mitglieder mittels partizipativer Mitwirkungsverfahren in die Prozesse eingebunden.

Präzisierungen zu einzelnen Punkten (siehe Nummern im Antragstext)

1)   «Akute und problematische Schulraumsituation» 6= Schulraumsituationen, welche notwendige und wünschenswerte pädagogische, unterrichtsbezogene oder schulorganisatorische Abläufe (stark) erschweren oder verhindern.

2)    «Meilensteine» = z.B. Projektausschreibung, Baubeginn, Innenausbau, Pausenplatz- und Aussenraumgestaltung, Möblierung …

3)    «Pädagogische und schulorganisatorische Beratung» = ein fest institutionalisierter «Pädagogik-Check» durch Vertretungen aus den Schulkonferenzen der Standorte und mandatierte KSBS-Vertretungen.

4)    Nutzende sind immer auch Schülerinnen und Schüler. Ihre partizipative Einbindung muss sichergestellt sein und ist noch zu definieren.

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Das Basisfenster

Zwei Partizipationsbeiträge aus den Schulstandorten Primarstufe Thierstein und Gymnasium Leonhard.

Wellentag - Primarstufe Thierstein

Interview zum Wellentag

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MAJOLIKA-Gymnasium Leonhard

Interview zum Projekt MAJOLIKA

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Intermezzo der Basler Theater

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Die verschiedenen Basler Theater stellen ihr Angebot für Schulen und Klassen in einem - eigens für die GeKo produzierten - Film vor.

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Digitale Arbeitswelt - Schule der Zukunft

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Hier folgt das Power-Referat von Digital-Expertin Sarah Genner im Weiterbildungsteil der GeKo.

Es besteht aus drei Teilen:

  • Film
  • Slides (Power Point)
  • Aufzeichnung der Online-Diskussion.

Vertiefungsmaterialien

Hauptmaterialen:

Zusatzmaterialien:

 Homepage der Referentin:  https://sarah.genner.cc/publications.html

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Facts & Figures

  • Gegenwärtig umfasst die KSBS über 5000 Mitglieder: die Lehr-, Fach- und Leitungspersonen an den öffentlichen Schulen Basel-Stadt - von den Mitarbeitenden der Tagesstrukturen bis zu den Schulleitungen. Die KSBS-Mitglieder sind in an ihren Standorten in den Schulkonferenzen und schulhausübergreifend in Fach- und Stufenkonferenzen organisiert. Die gewählten Vertretungen aus den Standorten treffen sich monatlich zu KSBS-Vorstandssitzungen. Die Vorstandssitzungen werden vom Leitenden Ausschuss organisiert und geleitet.
  • Viele Lehr- und Fachpersonen der Volksschulen waren am GeKo-Tag in der Betreuung von Schülerinnen und Schülern an den Standorten engagiert und konnten nicht an der GeKo teilnehmen. Dies stellt eine unbefriedigende Situation dar, für welche in Zukunft eine gute Lösung gefunden werden muss.
  • Zur GeKo eingeladen waren alle über 5000 KSBS-Mitglieder (Lehr-, Fach- und Leitungspersonen). Im Live-Stream waren zeitweise 4437 Teilnehmende (Gäste und KSBS-Mitglieder). Im Abstimmungstool waren zum Zeitpunkt der beiden Abstimmung 3336 bzw. 3424 KSBS-Mitglieder (mit personalisierten PINs) eingeloggt; abgestimmt haben von diesen KSBS-Mitgliedern bei Abstimmung 1 (Jahresbericht) 73% und bei Abstimmung 2 (Antrag) 84%.
  • Bei der ersten Abstimmung (Genehmigung des KSBS-Jahresberichts) wurde fälschlicherweise nur ein Zwischenergebnis bekanntgegeben. Grund dafür war das zu kurz bemessene Abstimmungszeitfenster (nur 3 Minuten). Das Zwischenergebnis gab den Zwischenstand nach Ablauf des Zeitfensters an, im Hintergrund wurden aber alle Stimmen fertig ausgezählt. Das korrekte Endergebnis lautet 2257 Ja, 3 Nein, 198 Enthaltungen.
  • Der wichtige Antrag "Schulraum" wurde sehr deutlich angenommen: 2574 Ja, 27 Nein, 187 Enthaltungen.
  • Die GeKo 2022 stellt nach 2020 (pandemiebedingte kurzfristige Absage) und 2021 (pandemiebedingte 1. Digital-GeKo) die dritte GeKo in Folge dar, die nicht als Präsenzveranstaltung in der St. Jakobshalle stattinden konnte. Der organisatorische, technische und finanzielle Aufwand für Digital-GeKos ist enorm. Schon nur deshalb strebt der LA KSBS wieder Präsenzveranstaltungen an. Noch wichtiger aber ist für den LA KSBS die "Power der Präsenz" (vgl. untenstehenden Artikel).